Veröffentlicht am 07.7.2017

Nun heißt es also los. Los in eine großes Abenteuer rund um die Ostsee. Zehn Länder in nur 16 Tagen bereisen und alles für den guten Zweck. Und das alles in einem 30 Jahre alten Audi 100 mit goldener Lackierung. Insgesamt werden wir knapp 8.340 Kilometer zurücklegen während des Baltic Sea Circle 2017. Veranstaltet wird diese Charity Rally vom Superlative Adventureclub aus Hamburg. Jedes der insgesamt 250 Teams muss mindestens 750€ an Spendengeldern sammeln. Am Ende der Rally kommen so knapp 450.000€ zusammen. Unser Team – das Team Goldjunge – trägt 1.000€ bei.

Zusammen mit insgesamt 250 anderen (verrückten) Teams geht die Reise kurz nach 12 Uhr Ortszeit am Hamburger Fischmarkt los. Da uns die Route im Uhrzeigersinn um die Ostsee führt, fahren wir in der ersten Etappe durch Dänemark nach Schweden.

Navigationsgeräte und Autobahnen sind tabu. Um aber schnell aus Deutschland raus zu kommen, darf am ersten Tag noch die Autobahn genutzt werden. Wir entscheiden uns für den Weg ohne Fähre nach Skandinavien. Das heißt, Alternativ hätte man auch mit der Fähre von der Halbinsel Fehmarn nach Rødby in Dänemark übersetzen können. Ergibt in unseren Augen aber keinen großen Zeitgewinn und kostet nur unnötig Geld.

Durch den Hamburger Verkehr kommen wir relativ zügig durch und befinden uns schnell auf der Autobahn Richtung Flensburg. Beim Übertritt nach Dänemark gibt es keine große Kontrolle für uns. Somit kommen wir hier schnell durch und biegen auf die Insel Fünen ab und lassen auch Dänemark schnell hinter uns. Am Abend sind wir bereits im schwedischen Malmö, nachdem wir die imposante Öresundbrücke passieren. Im wunderschönen Malmö genehmigen wir uns ein deftiges Abendessen in Form eines Burgers in Sichtweite zur Ostsee und zum sehr markanten „Turning Torso“. Dieses Hochhaus ist nicht zu übersehen. Entworfen wurde das imposante Bauwerk vom spanischen Architekten Santiago Calatrava. Es misst 190 Meter und verfügt über 54 Etagen. Damit ist es das höchste Gebäude Skandinaviens.

Doch auch in Malmö ist heute noch nicht Schluss. Wir müssen noch ein paar Kilometer fahren, um nicht am nächsten Tag in Zeitnot zu geraten, denn wir sind mit Arnes und Dennys ehemaligen Kreativchef Omid in seiner alten und neuen Heimat Borlänge verabredet. Nach 850 Kilometern Fahrt erreichen wir an einem kleinen See unseren heutigen Schlafplatz. Die Zelten werden aufgebaut und ziemlich zügig sind wir auch eingeschlafen.