Veröffentlicht am 27.2.2014

Roman Sakovich ist in Russland geboren, in Litauen aufgewachsen und studierte an der Arts University of Bournemouth in England. Mittlerweile lebt und arbeitet er in London.

In vielen seiner Fotografien und Fotostrecken dokumentiert er den Wandel der osteuropäischen Länder. Durch Öffnung der Grenzen, den Fall des Eisernen Vorhangs und der Aufnahme von Staaten in der Europäischen Union gab es wesentliche Veränderungen. Das machte sich nicht zuletzt auch in der Architektur und in urbanen Strukturen bemerkbar. So werden beispielsweise moderne Glaspaläste  inmitten alter Plattenbauten errichtet. Der Drang „verwestlicht“ zu werden scheint dabei eine staatlich angeordnete Sucht zu sein:

The desire to become westernized has seemed like a state sanctioned addiction. The central focus of this project examines how the Soviet generation is passing away as a new European citizen comes to the fore and how their decisions and actions are reflected not just in society, but also in the physical landscape.

Weitere Aufnahmen von Roman Sakovich findet ihr auf seiner Internetseite.

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 © Roman Sakovich / via iGNANT