Veröffentlicht am 23.3.2010
Chris Friel kommt aus Südengland und ist ohne Frage der künstlerischen Fotografie zuzuordnen. Man könnte auch sagen, er zeichnet mit seiner Kamera. Als ehemaliger Maler hat er auch den Hintergrund seine Fotos als Gemälde aussehen zu lassen. Nach eigenen Aussagen ist er farbenblind. Chris war so frei, um mir kurzerhand ein paar Fragen zu beantworten:
Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Ich war zehn Jahre lang Maler und kaufte mir eine kleine Kamera um meine Werke zu dokumentieren. Vor drei Jahren wechselte ich dann zu einer digitalen Spiegelreflexkamera und habe seitdem nicht mehr gemalt.
Was inspiriert dich?
Das Internet und Bilder auf Flickr zu posten. Es ist eine großartige Spielwiese. Ich habe ungefähr 20.000 Hits pro Woche. So kann ich ein Foto am Nachmittag machen und 3.000 Leute werden es bereits am nächsten Morgen gesehen haben. Das ist eine wunderbare Feedbackrunde. In der Malerei würden Monate vergehen ehe man weiß, ob jemand ein Werk mag oder nicht. Im Internet kann man 50 Kommentare noch vor dem Frühstück bekommen. Und obendrein kann man sehen, wer diese Leute sind und was sie machen.
Hinsichtlich Langzeitbelichtung gefallen mir die Arbeiten der britischen Fotografen James Wainwright und Peter Scammell sowie Alexey Titarenko aus Russland. In der Fotografie im Allgemeinen mag ich die Arbeiten von Toshihiro Oshima aus Japan und Luis Montemeyer aus Mexiko.
Was sind deine persönlichen Träume im Bereich der Fotografie?
Ein Bild zu machen welches zeigt, dass ich stets glücklich über den nächsten Tag bin.
Wo siehst du dich selbst in zehn Jahren?
Immernoch am lernen.
Welchen Tipp kannst du Leuten geben, die gerade mit der Fotografie anfangen?
Ich selbst mache ungefähr 1.000 Bilder am Tag, wovon ich 50 behalte und vielleicht eins drucke. Das ist eben der Reiz an der digitalen Fotografie. Weiterhin sollte man versuchen seine Bilder im Internet zu zeigen um Feedback zu erhalten.
Auf seiner Seite und auf Flickr gibt es weitere Werke von ihm zu sehen.







Alle hier verwendeten Fotos unterliegen dem Copyright von Chris Friel.



