Hristina Papadopulos
Hristina ist Design-Studentin und lebt in der serbischen Hauptstadt Belgrad. An ihren Bildern gefällt mir vor allem Ausdruck, Aufbau und Farbkomposition. Hristina fotografiert ausschließlich mit analogen Kameras.
Hristina Papadopulos:
Fotografieren mochte ich schon in der Mittelschule und da ich in die Mittelschule für Design gegangen bin, hatten wir als Wahlfach Fotografie und da habe ich mich erstmals mit den Begriffen des Fotografierens vertraut gemacht. In meinem Keller habe ich den Fotoapparat meines Vaters, eine Zenit 12xp aus dem Jahr 1980, gefunden. Diesen benutze ich heute und ist auch mein Lieblingsapparat. Neben der Zenit fotografie ich manchmal auch mit einer analogen Pentax. Meine Inspiration finde ich in Menschen, die ich kenne, in einem Lied, das ich zufällig höre, an einem Gebäude, das ich gesehen habe, einer Jahreszeit oder während Reisen. Ich möchte dem Betrachter meiner Fotos Emotion und Zeit veranschaulichen. Fotos stellen für mich ein visuelles Tagesbuch dar, das jeder auf seine eigene Weise versteht.
Momentan bin ich Studentin im 4. Studienjahr einer Kunstakademie mit der Studienrichtung Grafikdesign und visuelle Kommunikation. Mich interessieren Themen wie Grafikdesign, 2D Animation, Fotografie, Malerei, Typografie und Collagen. Ich liebe Muffins, das Meer, eine gute Kunstzeitschrift und die Farbe türkis.
Weitere Bilder von Hristina findet ihr in ihrem Flickrprofil.




Alle hie verwendeten Fotos unterliegen dem Copyright vo Hristina Papadopulos.







12.1.2010
Ich muss gestehen, dass mir diese Bilder nicht so zusagen. Aber ich fürchte, dass mir hier der Blick für den künstlerischen Aspekt fehlen. Vielleicht klärt mich ja auch jemand auf
Die meisten Bilder der Künstlerin machen auf mich einen unscharfen Eindruck (wahrscheinlich weil sie unscharf sind). Dass solch eine Unschärfe manchmal gewünscht ist und hier wahrscheinlich auf einigen Fotos gewünscht ist, weiß ich bzw. kann ich mir denken. Auf Fotos wie diesen: http://www.flickr.com/photos/selectall/4135974108/ sehe ich aber den Sinn dahinter nicht. Zudem sind die meisten Bilder, so wie dieses, krisselig und sehr blass.
Mir fehlt das Besondere an den Fotos, so wie man es bei denen von Christine Amat sieht.
Vielleicht entwickelt sich aus dieser kritischen Äußerung meinerseits eine kleine Diskussion?
Gruß
Kristian
12.1.2010
Für mich sehen die Bilder auch höchst langweilig aus. So ziemlich 0815.
Vor allem auf die Maske hätten man gerne verzichten können.
12.1.2010
@Kristian
danke für deinen Kommentar. Was ich an den Bildern besonders finde habe ich ja schon in dem Artikel geschrieben. Da steht eben auch drin, dass Hristina analog fotografiert, mit teilweise recht alten Gerätschaften. Diese Kameras haben dann eine gewisse Körnung, was bei derartigen Apperaten gewiss nicht vermeidbar ist. Viele Fotografen nutzen das aber auch als Stilmittel um ein Bild nicht ganz so perfekt aussehen zu lassen, was ich widerum recht spannend finde. Die Fotos von Christine Amat sind hingegen durchweg mit professionellen digitalen Kameras gemacht und recht stark nachbearbeitet und haben gewiss einen ganz anderen Anspruch.
@Kai
wäre die Maske nicht dort wie sie ist, dann hätte das Bild eine ganze andere Aussage und das wäre meiner Meinung weniger spannend.
12.1.2010
Ich erkenne an einer Tranformers-Maske irgendwie keine spannende Aussage
Und selbst wenn: da habe ich von dir schon viel bessere/schönere Bilder gesehen.
15.1.2010
Auf mich machen die Masken leider auch einen eher lächerlichen Eindruck. Natürlich ist das Geschmackssache, dennoch finde ich die Aussage dahinter nicht besonders auffällig ein eingängig. Anders würde es aussehen, wenn eine Maske, die ein menschliches Gesicht darstellt, verwendet würde. Natürlich ist die Aussage hinter den menschlichen Masken schon oft verwendet worden und deswegen ein wenig ausgeleiert, aber immerhin hat es die Botschaft, dass wir nicht erkennen lassen wer wir wirklich sind und das wir uns verstecken. Ist die Aussage in diesen Bildern: In jedem von uns steckt ein Transformer/ Power Ranger?
Wenn es um Farbenspiele geht, dann fände ich bemalte Bilder spannender oder besser gesagt interessanter. Sicher hat die Transformermaske passende Farben, diese ließen sich aber auch wunderbar mit Körpermalfarbe auf das Gesicht auftragen. Insgesamt bin ich schon der Meinung, dass man auch aus den alten Kameras mehr herausholen kann. Für die besonderen Fotos ist sicher die Wahl des Motivs wichtiger als die Leistungsfähigkeit der Kamera und da zeige ich gerne Einsicht und akzeptiere die stärkere Körnung Denny
Aber die Unschärfe, wie bei den fotografierten Beinen, muss doch wirklich nicht sein, oder? Es ist wieder nur eine persönliche Meinung, man kann mir aber gerne eine weitere Sichtweise eröffnen: Ich kann unscharfe Fotos einfach nicht ausstehen. Ich möchte schon erkennen können, was fotografiert wurde. Detailreichtum ist mir einfach sehr wichtig, der bei unscharfen Bildern aber einfach nicht vorhanden ist.
Gruß
Kristian